» Aktuelle und vergangene Formate in der Unterhaltungselektronik
Elektronische Speicherung steht für die nicht veränderbare, langzeitige Archivierung elektronischer Information. Für die elektronische Speicherung werden spezielle Archivsysteme eingesetzt.
Der Begriff "elektronische Archivierung" wird heute sehr unterschiedlich interpretiert. Hier gelten unterschiedliche Aufbewahrungsfristen, so zum Beispiel archivieren Unternehmen ihre handelsrechtlich und steuerrechtlich relevanten Daten 10 Jahre. Diese Dauer ist bedingt durch die Technologie schwierig einzuhalten. Hier wird aber ständig entwickelt und geforscht, so daß davon auszugehen ist, diese Aufbewahrungsfristen auch technisch einhalten zu können.
Die Archivierung von firmenspezifischen Daten ist elementare Voraussetzung für die Arbeitsfähigkeit eines Unternehmens. Durch das gigantische Wachstum der elektronischen Informationen, wachsen die Probleme der Langzeitarchivierung; obwohl hier die softwaretechnischen Möglichkeiten bestens dafür geeignet sind.
Die Information in Form von digitalen Medien wächst ständig und das Papier als Informationsträger spielt keine grosse mehr. Durch den Einsatz elektronischer Signaturen erhalten elektronische Dokumente den gleichen Rechtscharakter wie ursprünglich manuell unterzeichnete Schriftstücke. Solche digitalen Dokumente existieren rechtskräftig nur noch in elektronischer Form. Diese Entwicklungen zwingen inzwischen jedes Unternehmen, sich verstärkt mit dem Thema elektronische Archivierung auseinanderzusetzen.
Übliche WORM-Medien
Mit der Entwicklung von digital-optischen Speichermedien begann man in den 80er Jahren, diese Medien hatten und haben den grossen Vorteil, das beim Speichern keine physikalische Berührung stattfand und somit die Gefahr eines "Head-Crash" nicht gegeben ist. Diese Technologie wird als WORM „Write Once, Read Multiple Times“ bezeichnet. Durch die physikalischen Eigenschaften der Speichermedien sind sie vor äußeren Einflüssen besser geschützt und haben damit auch eine wesentlich höhrere Lebensdauer als ihre Vorgänger, die magnetischen Speichermedien.
Es gibt folgende Typen:
- CD-WORM
- CD-R-Medium
Die CD-R Medium ist nur einmal beschreibbar und hat eine Speicherkapazität von ca. 650 MegaByte. Beim Beschreiben des Mediums wird die Oberfläche unwiderruflich verändert. Hier sollte man aber nicht auf die billigen Speichermedien zugreifen, sondern etwas tiefer in die Tasche greifen, den bei den günstigen Produkten ist das Risiko eines vorzeitigen Datenverlusts zu gross.
DVD-WORM
Wie bei der CD wird auch bei der DVD die Speicheroberfläche unwiderruflich verändert. Leider sind die DVDs derzeit noch nicht einheitlich genormt und bieten daher auch unterschiedliche Speicherkapazitäten zwischen 4 und 17 GigaByte. Für die Datensicherung ist darauf grösstes Augenmerk zu legen, daß das Laufwerk und das Medium den hohen Anforderungen der Archivierungsdauer stand halten.
5¼“ WORM
Hier handelt es sich bei den Medien und Laufwerken um die tradionelle Technologie, welche speziell für die elektronische Archivierung wurde. Diese Speichermedien befinden sich in einer Schutzhülle und sind somit gegen Einflüsse aus der Umwelt definitiv besser gesichert als die klassischen CDs und DVDs. Die DVDs werden ebenfalls mit einem Laser beschrieben und bieten eine äußerst hohe Verfälschungssicherheit. Die sogenannten UDO-Medien sind hier der derzeitige Stand der Technik, sie verwenden einen blauen Laser und haben eine Speicherkapazität von 50 GigaByte. In Zunkunft ist aber definitiv mit noch höheren Speicherkapazitäten zu rechnen. Man kann sich manche Filme auch bei einem sogenannten Usenet Provider ansehen.
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